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Schätze des Inneren
Seitenschiffe
Altar in der Winterkirche
Die Seitenschiffe sind geprägt durch dort befndlichen Emporen. Im südlichen Seitenschiff unterhalb der Empore wurde eine in sich geschlossene Winterkirche eingerichtet, die gleichzeitig als Gemeinderaum dient. Das nördliche Seitenschiff ist offen und heute als Sanierungsfall anzusehen. [mehr]
Die Brüstungen der Emporen mit Arkadenabschluss zieren die Wappen der Pessiner Herrschaften derer von Knoblauch und deren Ehefrauen wie das Wappen der Pauline von Bardeleben (* 1811; † 1884 - Namenspatronin der Gemeinde Paulinenaue), Marie von Platen, Caroline von der Hagen, Gertrud von Zieten (* 1835; † 1920), Luise von Winterfeld, Katharina von Plessen sowie das Wappen derer von Klitzing. Das älteste Wappenist laut Inschrift von 1755, alle Wappen wurden um 1900 erneuert. Im Gegensatz zu den Wappen derer von Knoblauch an den Emporen zierte das Familienwappen derer von Bredow einst die Deckenmitte, es wurde jedoch in den 50iger Jahren des 20. Jahrhunderts bei Umbauarbeiten entfernt. Der Förderverein Dorfkirche Pessin hat es sich zum Ziel gesetzt, dass nach Abschluss der angestrebten Innensanierung das Wappen derer von Bredow und die vier es einst umgebenen Engel wieder die Decke zieren.
Wappen entlang der Emporenbrüstung
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Familienwappen
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Wappen derer von Knoblauch (Quelle: Wikipedia) |
Wappen derer von Bredow (Quelle: Wikipedia) |
Wappen derer von Winterfeld (Quelle: Wikipedia) |
Wappen derer von Plessen (Quelle: Wikipedia) |
Wappen derer von Klitzing (Quelle: Wikipedia) |
Kanzelaltar
Kanzelaltar mit östlicher Empore
- links der Patronatsstuhl und rechts das Harmonium
Den Innenraum der Kirche ziert ein stattlicher Kanzelaltar. Die Schnitzarbeiten sind ein Werk des Meisters Witte zu Brandenburg an der Havel um 1700. Der Kanzelaltar ist verbunden mit der östlichen Empore, welche gegenüber den nördlichen und südlichen Emporen niedriger gehalten ist.
Die Apostel Petrus und Paulus zieren den seitlichen Kanzelaufbau kurz über dem Altar, eine Etage höher findet man in der Mitte steht Moses und zu seiner Seite zwei Apostel links Johannes und rechts Matthäus. Zu letzt folgt nun die Kanzel dessen Schalldeckel durch zwei Engelsfiguren und den Stern von Betlehem verziert werden. Auf dessen Oberseite die goldenen Verzierungen des Altars ihren Abschluss finden. In goldgehaltenes Weinlaub umranken die gewunden Säulen zwischen Altar und Kanzel.
Neben dem Kanzelaltar links (nördlich) steht ein Patronatsstuhl dessen Bauart die Selbige des Kanzelaltars ist. Was die Vermutung aufkommen lässt, dass er ebenfalls ein Werk des Meisters Witte ist. [mehr]
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Der Kanzelaltar, seine Figuren und der Patronatsstuhl |
Fenster
Die hohen Fenster sind wie die Brüstungen der Emporen in den Seitenschiffen mit Stichbögen geschlossen. Die äußere Fensterform des Kirchenschiffes ist schlichter Barock im Gegensatz zum Glockenturm, dessen Turmöffnungen klare gotische Bögen haben.
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Pessiner Kirchenfenster |
Verloren gegangenes
Neben der ältesten Glocke und einer Glocke von 1867 im Glockenturm sind auch die Orgel vom Wittstocker Orgelbauer Friedrich Hermann Lütkemüller (* 1815; † 1897) aus dem 19. Jahrhundert (ca. Februar 1848), zwei einfache Bronzeleuchter und der Engel mit Fahne, welcher den oberen Abschluss des Kanzelaltar bildete, nicht mehr vorhanden.


























